A neia Tag

Hayat, 1987

I hör die Vögel singen, siag die Sunn aufgehn,
der Mond verschwindt, die Sternln a,
a neia Tag fangt an,
und dann lach i wieder und sing meine Lieder,
Kinder, kummt’s, gemma spieln,
tanz‘ ma in die Welt.

Und dann wird’s wieder Nacht,
die Welt im Traum erwacht,
manchmal wird’s dabei ganz still,
schleicht si‘ in mei Gfühl.
A wunderbare Welt, ohne Zeit und Geld,
in Farben und in Regenbögn könn‘ ma einiseh’n.

I hör die Vögel singen, siag die Sunn aufgehn,
der Mond verschwindt, die Sternln a,
a neia Tag fangt an.